A little girl and water shortage

Die weltweite Wasserknappheit - ein ernstes Problem

Laut UN lebt fast die Hälfte der Weltbevölkerung in Regionen, die mit Wasserknappheit kämpfen oder in denen ein Risiko auf Wasserknappheit besteht. Bis 2050 werden wahrscheinlich ungefähr fünf Milliarden Menschen in solchen Regionen leben. Zu diesem Zeitpunkt wird die Weltbevölkerung 9,4 bis 10,2 Milliarden erreicht haben, schreibt die UN in ihrem Weltwasserbericht.

Ernsthafte Auswirkungen
Die dramatischen Auswirkungen der Wasserknappheit in der Welt betreffen primär Kinder und Benachteiligte, jedoch auch unsere Wildtiere und gefährdete Arten. Mit einem größeren Druck auf weniger Wasserquellen entstehen Konflikte zwischen Mensch und Natur. Mit zunehmenden Völkerwanderungen in bereits bewohnte Gebiet kommt es häufig zu gewalttätigen Auseinandersetzungen beim Wettlauf um sauberes Wasser. Die Ergebnisse sind Austrocknung, ein Versagen der Sanitäranlagen und ein Mangel an Hygiene, was zu verunreinigtem Trinkwasser und tödlichen Krankheiten, wie Cholera und anderen Erkrankungen, führen kann.

Unterernährung durch Dürren führt zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen und dazu, dass die normale Entwicklung von Kindern ernsthaft beeinträchtigt wird. Das führt wiederum zu einer dauerhaften Unreife und, im Extremfall, zum Tode. Das sind nur einige wenige der vielen Auswirkungen von Wasserknappheit.

Welttoilettentag, 19. November
Am jährlichen Welttoilettentag werden weltweit viele ernsthafte Probleme und Lösungen diskutiert. Ein wichtiges Nachhaltigkeitsziel, auf das sich die Länder der Vereinten Nationen geeinigt haben und das bis 2030 erreicht werden soll, lautet, dass alle Menschen „Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen“ haben sollen. Die Mehrheit der Menschen, denen es an angemessenen Sanitäranlagen und zufriedenstellenden Lösungen mangelt, ist laut WHO gezwungen, ihre Notdurft draußen im Freien zu verrichten, was bedeutet, dass sie ein Loch in den Boden buddelt. Wir bei Cinderella möchten liebend gerne Lösungen schaffen, die einen nachhaltigen Unterschied machen.

Der Mangel an Sanitäranlagen ist in Drittweltländern verbreiteter, genauer gesagt eher in ländlichen Regionen als in Stadtgebieten. Aber auch Industrieländer haben ernsthafte Probleme. Anstatt in die Behandlung von Krankheiten zu investieren, die auf schlechte Hygiene zurückzuführen sind, sollten wir uns eher dafür einsetzen, die Ursache zu beheben und nachhaltige Toiletten zu bauen.

Neue und innovative, maßgeschneiderte Toilettenlösungen müssen nicht notwendigerweise wertvolle Wasservorräte verwenden. Die Verbrennungstechnologie von Cinderella ist daher ein wichtiger Beitrag zur Lösung des Problems. Lesen Sie mehr über den Welttoilettentag.

Schlechte sanitäre Verhältnisse
Ein nachhaltiges und gesundes Abfallwirtschaftssystem bedeutet, dass die Infrastruktur angepasst werden muss, um biologische Abfälle aus menschlichen Ausscheidungen, Müll und Abwasser zu absorbieren sowie durch Regenwassermanagement. Lesen Sie, was die Weltgesundheitsorganisation über sanitäre Verhältnisse schreibt

Nicht nur die Schaffung besserer sanitärer Einrichtungen in Entwicklungsländern ist jedoch wichtig, auch die Wartung bestehender Anlagen ist von grundlegender Bedeutung. In Norwegen und vielen anderen Industrieländern verfallen alte Abwasserrohre. Oftmals befinden sich Entwässerungsrohre und Trinkwasserrohre in der gleichen Trasse. Wenn das Abwasserniveau seinen Höchststand erreicht und ein Unterdruck im Trinkwassersystem herrscht, kann verunreinigtes Wasser möglicherweise in die Wasserversorgung gelangen. Inwiefern sporadische Krankheiten oder kurzfristige Bauchschmerzen verunreinigtem Wasser zuzuschreiben sind, ist nicht dokumentiert, die Sorge ist jedoch begründet. Es werden ständig Undichtigkeiten entdeckt und der Bedarf an Aufrüstungen wurde sowohl vom norwegischen Wasserverband als auch internationalen Wasserwirtschaftsbehörden und Ingenieurbüros angeprangert.

Außerdem müsste das gereinigte Wasser oder Grauwasser, das in die Umwelt und unsere Weltmeere sickert, einer Qualitätssicherung unterliegen. Forschungsergebnisse zeigen, dass über 30 % unseres sauberen Trinkwassers durch Löcher und Schäden in den Wasserleitungen ausläuft und nie in unsere Haushalte gelangt. Über 60 % der Abwässer in unserer Kanalisation sind eigentlich sauberes Wasser, Regenwasser und Trinkwasser, das in das Kanalisationssystem gelangt und komplett verschwendet ist.

Weltweite Zusammenarbeit
Zusammen ein Bewusstsein zu schaffen und Lösungen anzubieten ist eines unserer Ziele bei Cinderella und darüber hinaus ein wichtiges Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Ziel Nr. 17 mahnt zu Partnerschaft und Zusammenarbeit, um Ergebnisse zu schaffen.

Erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Alternativen von Cinderella zu Wasserknappheit und Umweltverschmutzung.

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Lesen Sie mehr über den Weltwasserentwicklungsbericht 2018 der Vereinten Nationen